Agri-PV

Agri-PV: Land- und Energiewirtschaft vereint

Alles aus einer Hand: Ein Partner für Planung, Bau und Betreuung. In kürzester Zeit zur fertigen Anlage – mit langfristig planbaren Pachteinnahmen und minimalem Aufwand und Risiko.

Fläche prüfen

*auch ohne Solarpaket 1 wirtschaftlich

DIN SPEC 91434 konform
EEG-Förderfähig
Betriebsspezifisch

Hohe Planungssicherheit und planbare Zuzsatzerlöse

Klare rechtliche Rahmenbedingungen, kurze Projektlaufzeiten und hohe Akzeptanz – mit bis zu 3.000 € zusätzlichen Einnahmen pro Hektar und Jahr.

Landwirtschaftlicher Status, Privilegierung & GAP-Förderungen bleiben erhalten

Die Fläche bleibt bis zu 90% landwirtschaftlich genutzt – ohne Versiegelung, mit Erhalt von Status und Privilegierung.

Hohe soziale & politische Akzeptanz

Hohe Zustimmung bei Kommunen, Politik und Anwohnern, da Landwirtschaft erhalten bleibt, Flächen nicht versiegelt werden und die Region sichtbar profitiert - monetär und gesellschaftlich.

Großflächige
Agri-PV Technologie

Unsere einachsigen Tracker fangen 20-30% mehr Sonne ein als südausgerichtete Anlagen

Durch verstellbare Modultische und mögliche Fernseteuerung durch den Bewirtschafter ist eine einfache Bewirtschaftung möglich

Das platzsparende Konzept nimmt max. 15% der Fläche inAnspruch; mehr als 85% bleibt Landwirtschaft

Die Technologie ist skalierbar von 2,5 Hektar bis weit über 100 Hektar

Klassische Freiflächen-PV vs. Agri-PV

Agri-PV löst Flächenkonkurrenz – und schafft grüne Energie, ohne Landwirtschaft zu verdrängen.

Landwirtschaft

GAP Förderung

Steuerliche Privilegierung

Schutz der Feldfrucht

Netzeinspeiseprofil

Zaun

Freiflächen-PV

Keine Landwirtschaft mehr möglich

Ackerstatus & Agrarförderungen gehen verloren

(Erbschafts-)steuerliche Privilegierung geht verloren

Keine Feldfrucht mehr

Netzbelastendes einseitiges Einspeiseprofil primär zur Mittagszeit

Zaun i.d.R. notwendig

Das Feld der Zukunft

Agri-PV

Landwirtschaft bleibt zu mind. 85% erhalten

Ackerstatus & GAP-Förderungen bleiben erhalten

(Erbschafts-)steuerliche Privilegierung bleibt erhalten

Schutz der Feldfrucht vor Extremwetter (Hitze, Regen, Wind, etc.)

Netzverträgliches Einspeiseprofil auch morgens und abends mit 20-30% mehr Volllaststunden (kwh/kwp)

Kein Zaun mit dem Feldwerke Konzept notwendig

Für Landeigentümer

Einkommensdiversifizierung

Von Beginn an schafft eine Agri-PVAnlage Unabhängigkeit. Ob schwankende Getreidepreise,Subventionen oder Extremwetterereignisse - auf die Einnahmen aus IhremFeldwerk ist Verlass. Die Kombination aus Mindestpacht und unternehmerischer Umsatzbeteiligung sorgt für ein weiteres finanzielles Standbein.

Landwirtschaftlicher Status

Unsere Anlagen werden DIN SPEC 91434-konform geplant und errichtet. Da 85% der Fläche weiter bewirtschaftet werden können, ist die landwirtschaftliche Hauptnutzung gewährleistet. Das heißt, dass Sie die GAP-Förderungen weiter beziehen können und keine zusätzliche Erbschaftsteuer anfällt.

Verschattung

Durch den Klimawandel müssen wir mit längeren und trockeneren Sommern rechnen. Die Modulreihen auf dem Feld sorgen für zusätzliche Verschattung und schaffen damit eine höhere Bodenfeuchtigkeit.

Schutz vor Extremwetter

Auch Wetterereignisse wie Hagel werden in Zukunft immer häufiger und unvorhergesehener vorkommen. Unser Feldwerk schafft Schutz vor extremen Witterungen und verringert Ernteausfälle.

Bodenaufwertung

Um einen Sicherheitsabstand von den gerammten Stahlpfählen zu gewährleisten, wird auf einem 1-2m breiten Streifen unter den Modulreihen ein Blühstreifen geschaffen, der für Extensivierung sorgt und langfristig die Bodenqualität erhöht. Fundamente sind nicht notwendig.

Für Gemeinden

Ein Konzept mit Zustimmung

So gut wie jede Gemeinde hat eigene Ausbauziele für Erneuerbare Energien. Die Umsetzung scheitert jedoch oft an mangelnder Unterstützung von Landwirten und Anwohnern. Die lichte Flächenbelegung eines Feldwerks sichert die Interessen aller Beteiligten und sorgt für grünen Strom in der Gemeinde.

Einnahmen durch Gewerbesteuer und EEG-Abgabe

Durch die lineare Abschreibung der Anlage erzielt die Gemeinde von Beginn an mind. 90% der anfallenden Gewerbesteuern. Ergänzt werden diese Einnahmen durch freiwillige Gemeindebeteiligung nach § 6 EEG von 0,2 Cent/kWh - ca. 60k EUR bei einer 10MW Anlage.

Minimaler Aufwand

Gemeinde- und Stadträte haben viele essenzielle Aufgaben und Funktionen. Davon wollen wir sie nicht ablenken und übernehmen die Erklärungs- und Planungsarbeit von der Vorstellung bis zur Inbetriebnahme in maximalem Umfang.

Attraktive Bürgerbeteiligungen

Wir sind der starken Überzeugung, dass die Energiewende nur funktioniert, wenn alle Beteiligten auch davon profitieren. Daher wollen wir auch die Bürger der Gemeinde finanziell am Erfolg des Projekts beteiligen.

Ablauf

PV-Projektentwicklung von Anfang bis Ende

Von Erstanfrage über Machbarkeitsanalyse bis zu Projektentwicklung sowie Bau &Betreuung - ohne Aufwand, Risiko und Kosten für Sie.

1
1 Woche

Ersteinschätzung der Fläche

Um eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit eines Projekts zu erreichen, schauen wir uns jede Fläche vor einem Projektstart genauestens an. Hier legen wir insbesondere Wert auf die Topographie der Fläche. Für die optimale Nutzung der Fläche als Agri-PV Anlage darf das Gefälle nicht zu stark sein und die Bewirtschaftungslinien sollten möglichst von Norden nach Süden verlaufen. Zudem sollte die Fläche mindestens 10 Hektar groß sein. Vor dem Projektstart prüfen wir die Fläche auf mögliche regulatorische Schwierigkeiten. Das heißt, wir analysieren Schutzgebiete wie bspw. Landschafts- oder Naturschutzgebiete, sowie auf regionalplanerische Widersprüche, wie bspw. Vorbehalts- oder Vorrangsgebiete. Wir prüfen außerdem, ob gemeindeseitig bereits Kriterienkataloge für die Genehmigung von (Agri-) PV-Anlagen bestehen.

2
2 Monate

Netzanschlussprüfung

Ein Thema, das durch den fortschreitenden Ausbau von Erneuerbaren Energien immer anspruchsvoller wird: Jede Anlage muss selbstverständlich auch an das örtliche Stromnetz angeschlossen werden. Je nach Anlagenleistung sind hier verschiedene Spannungsebenen gefragt. Mit verschiedenen Tools prüfen wir die Anschlusswahrscheinlichkeit vor jedem Projektstart. Eine sichere Einspeisezusage erreicht man jedoch je nach Netzbetreiber häufig erst einige Monate nach der Anfrage. Insbesondere wenn die maximale Einspeiseleistung unter der Anlagenleistung liegt, prüfen wir außerdem die Integration eines Batteriegroßspeichers - alles selbstverständlich immer in enger Absprache mit dem Flächeneigentümer.

3
4 Monate

Bauleitplanverfahren und Baugenehmigung

Obwohl für manche Agri-PV Anlagen eine baurechtliche Privilegierung besteht, ist in den meisten Fällen ein Bauleitplanverfahren notwendig. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Planungsbüros werden wir dieses bis zum Erreichen einer Baugenehmigung maßgeblich begleiten. Sämtliche dafür notwendige Studien und Gutachten geben wir in Auftrag und prüfen sie.

4
2-4 Monate

Baubegleitung und Betrieb

Vom Erstkontakt bis zum Abbau der Anlage wollen wir Ihr Ansprechpartner bleiben. Das heißt, wir sind Ihr Ansprechpartner während dem Bau der Anlage und auch während des Betriebs. Das heißt auch, dass wir während dieser Phasen all Ihre Fragen und Wünsche beantworten werden. Auch ein gutes landwirtschaftliches Konzept liegt uns am Herzen, um rechtlich auch als Agri-PV klassifiziert zu werden. Zusammen mit den Bewirtschaftern legen wir viel Wert darauf.

Referenzen

Referenzprojekte und Stimmen aus der Praxis

Ruhstorf an der Rott im Landkreis Passau (Bayern)

Agri-PV professionell und schnell umgesetzt – Realisierungssicherheit in Ruhrstorf

In Ruhrstorf an der Rott lag dem Flächeneigentümer für das Agri-PV-Projekt bereits eine Baugenehmigung und Netzzusage vor. Um Risiken zu vermeiden und das Projekt zügig umzusetzen, fiel die Entscheidung bewusst für eine Umsetzung mit Feldwerke als erfahrenem Partner. Die Anlage mit 1 MW auf 2,5 Hektar zeigt, wie Agri-PV-Projekte durch professionelle Strukturierung effizient realisiert werden können.

1

Megawatt

2,5

Hektar

300

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Bau

Status
"Entlang des Genehmigungsprozesses eines solchen Agri-PV Projekts zahlt es sich aus Experten wie Feldwerke zur Seite zu haben."
Stephan Sighart

Landwirt, Agri-PV & BESS Planer, Technischer Mitarbeiter bei Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Zu den Referenzen
Pittenhart im Landkreis Traunstein

Agri-PV pragmatisch umgesetzt – Einstiegslösung in Pittenhart

In Pittenhart wurde ein ursprünglich größer geplantes Agri-PV-Vorhaben zunächst auf 2 MW auf 2,5 Hektar reduziert, da die Gemeinde einem Großprojekt aktuell zurückhaltend gegenüberstand. Der Landwirt und Flächeneigentümer ist von Agri-PV jedoch stark überzeugt und sieht darin eine ideale Ergänzung zu seiner geplanten Ochsenmast sowie eine nachhaltige Diversifizierung seines Betriebs.

2

Megawatt

2,5

Hektar

600

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Baureif

Status
„Agri-PV passt perfekt zu meinem Betrieb: Es ergänzt die geplante Ochsenmast sinnvoll und gibt mir eine zusätzliche, nachhaltige Einkommenssäule.“
Gerhard Schroll

Landwirt

Zu den Referenzen
Tüßling im Landkreis Altötting (Bayern)

Agri-PV schrittweise entwickelt – klare Perspektive für Wachstum in Tüßling

In Tüßling realisieren wir eine privilegierte Agri-PV-Anlage, die perfekt in das Betriebskonzept passt. Damit können wir rechnerisch rund 700 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Wir starten bewusst in dieser kleineren Ausbaustufe, um die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten schnell zu nutzen und das Projekt zügig umzusetzen. Gleichzeitig befinden wir uns mit der Gemeinde in Abstimmung, dass der Standort später auf die große Ausbauvariante erweitert wird, sobald zusätzliche Netzkapazitäten verfügbar sind. Ziel ist ein schrittweiser Ausbau – weil wir an Agri-PV überzeugt glauben.

2,1

Megawatt

2,5

Hektar

700

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Wir starten in Tüßling bewusst mit einer kleineren Agri-PV-Anlage, weil wir die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten schnell nutzen können. Gleichzeitig sind wir aktuell in der Abstimmung mit der Gemeinde, dass wir später auf die große Ausbauvariante erweitern, sobald zusätzliche Kapazitäten da sind – und genau das ist auch mein klares Ziel, weil ich an Agri-PV überzeugt glaube.“
Thomas Wurm

Landwirt & Projekttechniker

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Schönbrunn im Steigerwald Landkreis Bamberg (Bayern)

Agri-PV als Proof of Concept für kommunale Skalierung in Schönbrunn

In Schönbrunn im Steigerwald startet das Agri-PV-Projekt bewusst in kleinem Maßstab mit 2 MW auf 2,5 Hektar, um der Gemeinde einen klaren Proof of Concept zu bieten. Der Flächeneigentümer ist von Agri-PV überzeugt und verfolgt das Ziel, das Projekt später auf größere Flächen auszuweiten und weitere Vorhaben zu realisieren. Auch benachbarte Eigentümer werden aktiv eingebunden, um perspektivisch Folgeprojekte zu ermöglichen. Die hohe Akzeptanz zeigt sich darin, dass es mehrere Bewerbungen von Bewirtschaftern für die landwirtschaftliche Nutzung der Agri-PV-Fläche gab.

2

Megawatt

2,5

Hektar

600

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Als Landwirt der nächsten Generation, wollte ich mehr aus meiner Fläche machen, ohne die Landwirtschaft aufzugeben. Agri-PV ist dafür das perfekte Konzept. Die Zusammenarbeit mit Feldwerke war schnell, partnerschaftlich und professionell – deshalb planen wir bereits weitere Projekte.“
Matthias Krug

Landwirt & Projektpartner

Zu den Referenzen
Lembach im Landkreis Waldshut (Baden-Württemberg)

Agri-PV flexibel umgesetzt – Netzkapazitäten intelligent genutzt in Lembach

In Lembach konnte ein ursprünglich groß geplantes Agri-PV-Vorhaben aufgrund notwendiger Umspannwerks­ertüchtigungen zunächst nicht realisiert werden. Stattdessen wurde bewusst ein kleineres Agri-PV-Projekt entwickelt, das die direkt an der Fläche verfügbaren Netzkapazitäten nutzt, wodurch zudem Gebrauch von der Verfahrensbefreiung für Besondere Solaranlagen gemacht werden konnte. Gleichzeitig besteht in der Gemeinde große Vorfreude darauf, das größere Projekt zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam umzusetzen.

1

Megawatt

2,3

Hektar

300

Haushalte versorgen

9%

Landnutzung

91%

Landwirtschaft

Bau

Status
„Lembach steht für einen pragmatischen Ansatz: heute realisieren, was möglich ist – und morgen gemeinsam weiterentwickeln.“
Oettingen in Bayern im Landkreis Donau-Ries (Bayern)

Agri-PV als regionales Partnerschaftsmodell in Oettingen

In Oettingen in Bayern entsteht ein Agri-PV-Projekt mit rund 20 MW auf 30 Hektar, das eng in die regionale Wertschöpfung eingebunden ist. Perspektivisch wird eine Direktstromabnahme durch lokale Industrieunternehmen geprüft, parallel arbeiten mehrere Entwickler partnerschaftlich an der Ertüchtigung eines Umspannwerks. Die Fläche wird von einem ökologischen Landwirt bewirtschaftet, für den sich Agri-PV nahtlos in das Betriebskonzept einfügt. Die Überzeugungskraft des Projekts hat dazu geführt, dass sich weitere Landwirte in der Region angeschlossen haben.

20

Megawatt

30

Hektar

6.000

Haushalte versorgen

15%

Landnutzung

85%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch – und Agri-PV passt in Oettingen für mich nahtlos ins Betriebskonzept. Die landwirtschaftliche Nutzung bleibt im Fokus, und gleichzeitig entsteht eine zusätzliche, stabile Einnahmequelle.“
Gangkofen im Landkreis Rottal-Inn (Bayern)

Präsentation direkt auf der Fläche – breite Unterstützung in Gangkofen

In Gangkofen wurde das Agri-PV-Projekt mit einer Gemeindepräsentation direkt auf der Fläche vorgestellt, um den Gemeinderat frühzeitig einzubinden. Das Konzept stieß dabei auf große Zustimmung und breite Überzeugung. Die geplante Anlage mit rund 17 MW auf 25 Hektar soll perspektivisch auch forschungsseitig genutzt werden. Für den Landwirt bedeutet die Agri-PV eine ideale Diversifizierung für seinen Betrieb, der ihm den nötigen Freiraum schafft, um sich auf die Weiterentwicklung seines Betriebs zu fokussieren und mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

17

Megawatt

25

Hektar

5.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Wir haben das Agri-PV-Projekt in Gangkofen direkt auf der Fläche vorgestellt, damit der Gemeinderat von Anfang an eingebunden ist – und die Zustimmung war richtig groß. Für meinen Betrieb ist die Anlage (rund 17 MW auf 25 Hektar) eine ideale Diversifizierung: Sie gibt mir finanziellen Freiraum, um den Hof weiterzuentwickeln und gleichzeitig mehr Zeit mit meiner Familie zu haben.“
Hans Lachner

Landwirt

Zu den Referenzen
Wittislingen im Landkreis Dillingen an der Donau (Bayern)

Agri-PV als generationsübergreifende Diversifizierung im Familienbetrieb

In Wittislingen realisiert eine landwirtschaftliche Familie ein Agri-PV-Projekt mit rund 20 MW auf 24,5 Hektar, bewusst als langfristige Diversifizierung ihres Betriebs. Im Mittelpunkt steht der Erhalt der Landwirtschaft – klassische Freiflächen-PV kommt nicht in Frage, umgesetzt wird ausschließlich Agri-PV. Besonders hervorzuheben ist, dass auch benachbarte Flächeneigentümer eingebunden wurden und das Projekt gemeinsam getragen wird.

22

Megawatt

33

Hektar

6.000

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Dieses Projekt zeigt, wie Agri-PV als familiär getragene Lösung Betriebe stärkt und Nachbarn mitnimmt.“
Aislingen im Landkreis Dillingen (Bayern)

Agri-PV nutzt bestehende Netzinfrastruktur – interkommunales Projekt in Aislingen

In Aislingen entsteht ein Agri-PV-Projekt mit rund 24 MW auf 43 Hektar, verteilt auf zwei Gemeinden. Die Projektfläche kann ideal an einen frei gewordenen Netzanschlusspunkt des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen angebunden werden und nutzt damit vorhandene Netzinfrastruktur effizient weiter. Mit der Anlage lassen sich künftig rund 7.000 Haushalte mit regional erzeugtem Strom versorgen.

24

Megawatt

43

Hektar

7.000

Haushalte versorgen

15%

Landnutzung

85%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Aislingen zeigt, wie bestehende Netzinfrastruktur intelligent weitergenutzt und interkommunal gedacht werden kann.“
Landershausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen)

Agri-PV als Zukunftsmodell für leistungsfähige Landwirtschaft in Hessen

In Landershausen entsteht ein Agri-PV-Projekt mit rund 20 MW auf 32 Hektar, das zeigt, wie landwirtschaftliche Flächen weiterentwickelt werden können, ohne ihre Primärnutzung aufzugeben. Der Flächeneigentümer verfolgt bewusst das Ziel, mehr Wertschöpfung aus der Fläche zu generieren, während die landwirtschaftliche Bewirtschaftung erhalten bleibt.

20

Megawatt

32

Hektar

6.000

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
Schalkham im Landkreis Landshut (Bayern)

Agri-PV überzeugt – Schalkham denkt Energiewende neu

In Schalkham entsteht eine Agri-PV-Anlage mit rund 10 MW auf 15 Hektar, die frühzeitig breite Unterstützung in der Gemeinde gefunden hat. Die positiven Erfahrungen aus dem Projekt haben dazu geführt, dass die Kommune erwägt, Agri-PV künftig in ihrer Satzung gegenüber klassischer Freiflächen-PV zu priorisieren.

10

Megawatt

15

Hektar

3.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
Bruchsal im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg)

Agri-PV als kommunaler Konsens – einstimmig beschlossen in Bruchsal

In Bruchsal hat sich der Stadtrat einstimmig für Agri-PV entschieden, während klassische Freiflächen-PV ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Zudem vereinen sich vier Landwirte und vereinheitlichen Ihre Flächen um gemeinschaftlich auf einer größeren arrondierten Fläche Landwirtschaft zu betreiben. Die geplante Anlage mit rund 25 MW auf 40 Hektar fügt sich nahtlos in die kommunalen Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien ein und konnte auch die Bevölkerung frühzeitig mitnehmen. Mit der Anlage lassen sich künftig rund 7.500 Haushalte mit regional erzeugtem Strom versorgen.vier

25

Megawatt

40

Hektar

7.500

Haushalte versorgen

15%

Landnutzung

85%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
„Hier wird eindrucksvoll gezeigt, dass Agri-PV dort Akzeptanz findet, wo Landwirtschaft, Kommune und Energiewende gemeinsam gedacht werden.“
Marco Mielenz

Geschäftsführer & Projektverantwortlicher

Zu den Referenzen
Barby im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt)

Größtes Agri-PV-Projekt im Portfolio – einstimmig beschlossen

Das Projekt in Barby ist mit 70 Hektar das größte Vorhaben in unserem Portfolio. Es wird auf einem konventionell bewirtschafteten Betrieb mit Direktsaatverfahren umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist die Anordnung der Agri-PV-Anlage, die unterschiedliche Reihenabstände und ein 36 Meter breites Vorgewende umfasst. Der einstimmige Beschluss des Stadtrats zeigt erneut die breite Unterstützung für das innovative Projekt.

48

Megawatt

70

Hektar

14.000

Haushalte versorgen

15%

Landnutzung

85%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
Bad-Rappenau im Landkreis Heilbronn (Baden-Württemberg)

Großflächige Agri-PV mit Biodiversitätsfokus – trotz Feldlerchen-Fenstern realisierbar

Auf ca. 21ha bebaubarer Fläche planen wir in der Gemarkung Bonfeld aktuell ein weiteres Projekt in Zusammenarbeit mit einem lokalen Bio-Landwirt. Hervorzuheben bei diesem Projekt ist, dass trotz bestehender Feldlerchen-Fenster auf der Projektfläche gebaut werden kann. Das Auslassen des Zauns sowie das lichte Erscheinungsbild der Tracker lassen insbesondere der Feldlerche einen guten Lebensraum.

15

Megawatt

21

Hektar

4500

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Genehmigung

Status
Buggingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg)

Agri-PV im Schulterschluss mit regionalen Spargelbetrieben

Das Projekt in Buggingen entsteht auf rund 13 Hektar in Kooperation mit lokalen Spargelbauern. Die geplante Agri-PV-Anlage mit ca. 8 MW speist direkt in die Mittelspannung ein und erreicht etwa 1.500 Volllaststunden. Das Projekt befindet sich in einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands wodurch die Vorteile der 2P-Tracker nochmal verstärkt zum Tragen kommen.

Spargel

8

Megawatt

13

Hektar

2.500

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Baureif

Status
Pilsting im Landkreis Dingolfing-Landau (Bayern)

Gemeinsam mit Gemeinde und Landwirten in Rekordzeit zur Genehmigung

Das Agri-PV-Projekt im Ortsteil Parnkofen in Pilsting zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Landwirten aus, die von Anfang an in die Planung einbezogen wurden. Dadurch konnte die Genehmigung in Rekordzeit erzielt werden. Pilsting setzt so ein starkes Zeichen für regionale Kooperation und nachhaltige Innovation in der Energiewende.

13

Megawatt

17

Hektar

4.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Baureif

Status
„Ich bewirtschafte ökologisch und habe schon Freiflächen-PV umgesetzt – Agri-PV ist für mich die perfekte Ergänzung, weil ich Energie erzeuge, ohne die Landwirtschaft zu opfern. In Parnkofen wurden wir von Anfang an eng mit der Gemeinde eingebunden, deshalb ging die Genehmigung außergewöhnlich schnell.“
Franz Limbrunner

Landwirt & Gemeinderat

Zu den Referenzen
Oberndorf am Lech im Landkreis Donau-Ries (Bayern)

Das größte Agri-PV Projekt Deutschlands in Rekordzeit genehmigt - 1 Jahr von Projektstart zu Bau

Bei diesem Projekt ist die Stärke von Agri-PV hervorzuheben: keine zusätzliche Ausgleichsflächen sind notwendig, hohe Zustimmung von Bevölkerung, Behörden und Öffentlichkeit – und eine Rekord-Genehmigungszeit von nur sechs Monaten vom Aufstellungsbeschluss bis zur Baugenehmigung. Ein Prozess, der bei klassischen Freiflächen-PV-Anlagen oft zwei bis drei Jahre dauert.

Fruchtfolge: Ackergras, Zuckerrüben, Winterweizen

17

Megawatt

30

Hektar

5.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Betrieb

Status
„Mit Feldwerke haben wir zuverlässige Partner, die uns bei der schnellen Umsetzung unserer EE-Ausbauziele unterstützt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein großer Vorteil für die Agri-PV."
Franz Moll

1. Bürgermeister

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Markt Rimpar im Landkreis Würzburg

Die größte Agri-PV Anlage Süddeutschlands

Das Besondere bei diesem Projekt: Zwölf unterschiedliche Eigentümer haben sich zusammengeschlossen und ihre Flächen in eine gemeinsame Bewirtschaftung überführt. Mit Bernhard Krückel als Landwirt vor Ort entsteht so ein Projekt, das zeigt, wie Zusammenarbeit, Vertrauen und Weitblick Landwirtschaft und Energiewende zusammenbringen.

Fruchtfolge: Ackergras, Zuckerrüben, Winterweizen

17

Megawatt

30

Hektar

5.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

Bau

Status
„Seit dem ersten Kontakt beruht die Entwicklung unseres Agri-PV Projekts auf sehr ehrlicher und direkter Zusammenarbeit. Ich freue mich schon darauf, wie mein ökologischer Ackerbau sich zusammen mit der Agri-PV ergänzt.“
Bernhard Krückel,

Landwirt

Zu den Referenzen

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Reichen Sie jetzt Ihre Fläche in unserem Flächenauswahl-Tool ein – wir prüfen kostenlos und unverbindlich die Eignung für Agri-PV inkl. Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Netzanschluss.

Häufig gestellte Fragen

Welche Flächen kommen für Agri-PV-Anlagen in Frage?

Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.

Was kann auf der Fläche angebaut werden?

Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.

Kann eine Agri-PV-Anlage auch auf einer Fläche mit Nutztierhaltung gebaut werden?

Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.

Wie breit ist der Bewirtschaftungsstreifen?

Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.

Inwieweit wird die Nutzung der Fläche für die Landwirtschaft beeinflusst?

Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.

Wie sind die Auswirkungen einer Agri-PV-Anlage auf den landwirtschaftlichen Ertrag?

Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.

Wie trägt die Agri-PV Anlage zur ökologischen Aufwertung der Fläche bei ?

Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.

Welche Genehmigungen sind erforderlich, um Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen zu errichten?

Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:

Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.

Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).

Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.

Wie wird Natur- und Artenschutz bei einem Agri-PV-Projekt berücksichtigt?

Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.

Wird Boden versiegelt oder die Fläche dauerhaft „verbraucht“?

Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.

Bleibt der Ackerstatus der Fläche erhalten und demnach auch die GAP Förderungen ?

Laut der GAP Direktzahlungsverordnung (GAPDZV) sind landwirtschaftliche Flächen mit Agri-PV-Anlagen weiterhin förderfähig, sofern zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens darf die Bearbeitung der Fläche mit üblichen landwirtschaftlichen Methoden, Maschinen und Geräten nicht ausgeschlossen sein. Zweitens darf die landwirtschaftlich nutzbare Fläche gemäß DIN SPEC 91434 um maximal 15 % verringert werden. Solange diese Kriterien eingehalten werden, sind mindestens 85 % der Fläche weiterhin für die GAP-Förderung berechtigt. Zudem bleibt der Ackerstatus erhalten, da aus den genannten Gründen die Landwirtschaft die Primärnutzung bleibt.

Bleibt die Fläche im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen und demnach auch meine erbschaftssteuerrechtliche Privilegierung erhalten?

Ja, landwirtschaftliche Flächen, auf denen eine Agri-PV-Anlage installiert wird, bleiben im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen und behalten somit auch ihre erbschaftssteuerrechtliche Privilegierung. Alle Finanzämter in Deutschland haben sich gemeinsam dafür entschieden, dass diese Regelung gilt.

Erhalte ich Pachteinnahmen?

Ja, Sie erhalten attraktive Pachteinnahmen, die von der Fläche, der Netzanbindung und der Sonneneinstrahlung abhängen. Dadurch können Sie Ihren Betrieb zukunftssicher aufstellen und sich gegen volatile oder fallende Preise im landwirtschaftlichen Bereich absichern.

Wie läuft die Beteiligung über eine Umsatzbeteiligung?

Sie profitieren unternehmerisch am Erfolg, sind aber kein Mitbetreiber/Gesellschafter. Durch die Umsatzbeteiligung ist ein Teil der Pacht an den Nettostromerlös gekoppelt. Meist gilt: Mindestpacht als Untergrenze – und wenn die Umsatzbeteiligung höher ist, kommt die Differenz „on top“. So sind Sie nach unten abgesichert und profitieren nach oben vom Potenzial.

Wer trägt Kosten für Rückbau und Flächenerneuerung am Ende der Laufzeit?

Der Rückbau wird vertraglich geregelt und erfolgt in der Regel auf Kosten von Feldwerke. Ziel ist, die Fläche in den Ursprungszustand zurückzuführen, der eine landwirtschaftliche Nutzung vollumfänglich ermöglicht. Als Sicherheit hierfür wird immer eine Rückbaubürgschaft hinterlegt, sodass zu jedem Zeitpunkt genug Geld zur Verfügung wäre die Anlage zurückzubauen.

Warum produzieren Agri-PV Anlagen mehr Strom als Freiflächen Solaranlagen ?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.

Warum erreichen Agri-PV Anlagen einen höheren Wert in der Direktvermarktung als Freiflächen Solaranlagen?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.

Warum bekommen Agri-PV Anlagen eine höhere EEG-Vergütung als Freiflächen Solaranlagen?

Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.

Wie lange kann man mit Erträgen rechnen?

Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.

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