Die Zukunft des PV-Ausbaus

Die Zukunft des PV-Ausbaus

Für uns gleicht kein Projekt dem anderen. Je nach Technologie und Standort gibt es eigene Anforderungen und eigene Realisierungsstrategien.

Oberndorf am Lech im Landkreis Donau-Ries (Bayern)

Das größte Agri-PV Projekt Deutschlands in Rekordzeit genehmigt - 1 Jahr von Projektstart zu Bau

Bei diesem Projekt ist die Stärke von Agri-PV hervorzuheben: keine zusätzliche Ausgleichsflächen sind notwendig, hohe Zustimmung von Bevölkerung, Behörden und Öffentlichkeit – und eine Rekord-Genehmigungszeit von nur sechs Monaten vom Aufstellungsbeschluss bis zur Baugenehmigung. Ein Prozess, der bei klassischen Freiflächen-PV-Anlagen oft zwei bis drei Jahre dauert.

Fruchtfolge: Ackergras, Zuckerrüben, Winterweizen

17

Megawatt

30

Hektar

5.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Mit Feldwerke haben wir zuverlässige Partner, die uns bei der schnellen Umsetzung unserer EE-Ausbauziele unterstützt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein großer Vorteil für die Agri-PV."
Franz Moll

1. Bürgermeister

Markt Rimpar im Landkreis Würzburg

Die größte Agri-PV Anlage Süddeutschlands

Das Besondere bei diesem Projekt: Zwölf unterschiedliche Eigentümer haben sich zusammengeschlossen und ihre Flächen in eine gemeinsame Bewirtschaftung überführt. Mit Bernhard Krückel als Landwirt vor Ort entsteht so ein Projekt, das zeigt, wie Zusammenarbeit, Vertrauen und Weitblick Landwirtschaft und Energiewende zusammenbringen.

Fruchtfolge: Ackergras, Zuckerrüben, Winterweizen

17

Megawatt

30

Hektar

5.000

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Seit dem ersten Kontakt beruht die Entwicklung unseres Agri-PV Projekts auf sehr ehrlicher und direkter Zusammenarbeit. Ich freue mich schon darauf, wie mein ökologischer Ackerbau sich zusammen mit der Agri-PV ergänzt.“
Bernhard Krückel,

Landwirt

Ein Einblick in unsere Projekte – für jeden Betrieb die passende Anlage: regional und individuell

>50

Projekte

>350

Megawatt

Individuell geplant. Regional umgesetzt. Technisch führend.

Jede Fläche, jeder Betrieb und jede Kommune ist anders. Deshalb entwickeln wir Agri-PV-Projekte passgenau für Ihre individuellen Rahmenbedingungen – von privilegierten, hofnahen Anlagen unter 2,5 ha bis zu großflächigen Agri-PV-Parks. Wir begleiten Sie von der ersten Machbarkeitsanalyse über Genehmigung und Netzanschluss bis zum langfristigen Betrieb. Regional verankert, technisch führend und wirtschaftlich tragfähig – bei Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzung, Förderfähigkeit und steuerlichen Vorteile.

Dabei verbinden wir modernste Tracker-Technologie und intelligente Speicherlösungen mit einer konsequenten Ausrichtung auf die landwirtschaftliche Nutzung: Der landwirtschaftliche Status, Förderfähigkeit und steuerliche Vorteile bleiben erhalten, während gleichzeitig neue, stabile Einnahmequellen entstehen.

Regional verankert, technisch führend und betriebsspezifisch angepasst schaffen wir so für jede Fläche die optimale Lösung – und machen aus landwirtschaftlichen Flächen das Feld der Zukunft.

Unsere Referenzprojekte

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Ruhstorf an der Rott im Landkreis Passau (Bayern)

Agri-PV professionell und schnell umgesetzt – Realisierungssicherheit in Ruhrstorf

In Ruhrstorf an der Rott lag dem Flächeneigentümer für das Agri-PV-Projekt bereits eine Baugenehmigung und Netzzusage vor. Um Risiken zu vermeiden und das Projekt zügig umzusetzen, fiel die Entscheidung bewusst für eine Umsetzung mit Feldwerke als erfahrenem Partner. Die Anlage mit 1 MW auf 2,5 Hektar zeigt, wie Agri-PV-Projekte durch professionelle Strukturierung effizient realisiert werden können.

1

Megawatt

2,5

Hektar

300

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

Status
"Entlang des Genehmigungsprozesses eines solchen Agri-PV Projekts zahlt es sich aus Experten wie Feldwerke zur Seite zu haben."
Stephan Sighart

Landwirt, Agri-PV & BESS Planer, Technischer Mitarbeiter bei Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Zur Referenz
Bayern
Passau
Privilegierte Agri PV
Bau
2P-Tracker
Pittenhart im Landkreis Traunstein

Agri-PV pragmatisch umgesetzt – Einstiegslösung in Pittenhart

In Pittenhart wurde ein ursprünglich größer geplantes Agri-PV-Vorhaben zunächst auf 2 MW auf 2,5 Hektar reduziert, da die Gemeinde einem Großprojekt aktuell zurückhaltend gegenüberstand. Der Landwirt und Flächeneigentümer ist von Agri-PV jedoch stark überzeugt und sieht darin eine ideale Ergänzung zu seiner geplanten Ochsenmast sowie eine nachhaltige Diversifizierung seines Betriebs.

2

Megawatt

2,5

Hektar

600

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Agri-PV passt perfekt zu meinem Betrieb: Es ergänzt die geplante Ochsenmast sinnvoll und gibt mir eine zusätzliche, nachhaltige Einkommenssäule.“
Gerhard Schroll

Landwirt

Zur Referenz
Bayern
Traunstein
Privilegierte Agri PV
Baureif
2P-Tracker
Tüßling im Landkreis Altötting (Bayern)

Agri-PV schrittweise entwickelt – klare Perspektive für Wachstum in Tüßling

In Tüßling realisieren wir eine privilegierte Agri-PV-Anlage, die perfekt in das Betriebskonzept passt. Damit können wir rechnerisch rund 700 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Wir starten bewusst in dieser kleineren Ausbaustufe, um die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten schnell zu nutzen und das Projekt zügig umzusetzen. Gleichzeitig befinden wir uns mit der Gemeinde in Abstimmung, dass der Standort später auf die große Ausbauvariante erweitert wird, sobald zusätzliche Netzkapazitäten verfügbar sind. Ziel ist ein schrittweiser Ausbau – weil wir an Agri-PV überzeugt glauben.

2,1

Megawatt

2,5

Hektar

700

Haushalte versorgen

10%

Landnutzung

90%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Wir starten in Tüßling bewusst mit einer kleineren Agri-PV-Anlage, weil wir die aktuell verfügbaren Netzkapazitäten schnell nutzen können. Gleichzeitig sind wir aktuell in der Abstimmung mit der Gemeinde, dass wir später auf die große Ausbauvariante erweitern, sobald zusätzliche Kapazitäten da sind – und genau das ist auch mein klares Ziel, weil ich an Agri-PV überzeugt glaube.“
Thomas Wurm

Landwirt & Projekttechniker

Zur Referenz
Bayern
Traunstein
Privilegierte Agri PV
Genehmigung
2P-Tracker
Schönbrunn im Steigerwald Landkreis Bamberg (Bayern)

Agri-PV als Proof of Concept für kommunale Skalierung in Schönbrunn

In Schönbrunn im Steigerwald startet das Agri-PV-Projekt bewusst in kleinem Maßstab mit 2 MW auf 2,5 Hektar, um der Gemeinde einen klaren Proof of Concept zu bieten. Der Flächeneigentümer ist von Agri-PV überzeugt und verfolgt das Ziel, das Projekt später auf größere Flächen auszuweiten und weitere Vorhaben zu realisieren. Auch benachbarte Eigentümer werden aktiv eingebunden, um perspektivisch Folgeprojekte zu ermöglichen. Die hohe Akzeptanz zeigt sich darin, dass es mehrere Bewerbungen von Bewirtschaftern für die landwirtschaftliche Nutzung der Agri-PV-Fläche gab.

2

Megawatt

2,5

Hektar

600

Haushalte versorgen

8%

Landnutzung

92%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Als Landwirt der nächsten Generation, wollte ich mehr aus meiner Fläche machen, ohne die Landwirtschaft aufzugeben. Agri-PV ist dafür das perfekte Konzept. Die Zusammenarbeit mit Feldwerke war schnell, partnerschaftlich und professionell – deshalb planen wir bereits weitere Projekte.“
Matthias Krug

Landwirt & Projektpartner

Zur Referenz
Bayern
Bamberg
Genehmigung
Lembach im Landkreis Waldshut (Baden-Württemberg)

Agri-PV flexibel umgesetzt – Netzkapazitäten intelligent genutzt in Lembach

In Lembach konnte ein ursprünglich groß geplantes Agri-PV-Vorhaben aufgrund notwendiger Umspannwerks­ertüchtigungen zunächst nicht realisiert werden. Stattdessen wurde bewusst ein kleineres Agri-PV-Projekt entwickelt, das die direkt an der Fläche verfügbaren Netzkapazitäten nutzt, wodurch zudem Gebrauch von der Verfahrensbefreiung für Besondere Solaranlagen gemacht werden konnte. Gleichzeitig besteht in der Gemeinde große Vorfreude darauf, das größere Projekt zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam umzusetzen.

1

Megawatt

2,3

Hektar

300

Haushalte versorgen

9%

Landnutzung

91%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Lembach steht für einen pragmatischen Ansatz: heute realisieren, was möglich ist – und morgen gemeinsam weiterentwickeln.“
Baden-Württemberg
Waldshut
Privilegierte Agri PV
Bau
2P-Tracker
Oettingen in Bayern im Landkreis Donau-Ries (Bayern)

Agri-PV als regionales Partnerschaftsmodell in Oettingen

In Oettingen in Bayern entsteht ein Agri-PV-Projekt mit rund 20 MW auf 30 Hektar, das eng in die regionale Wertschöpfung eingebunden ist. Perspektivisch wird eine Direktstromabnahme durch lokale Industrieunternehmen geprüft, parallel arbeiten mehrere Entwickler partnerschaftlich an der Ertüchtigung eines Umspannwerks. Die Fläche wird von einem ökologischen Landwirt bewirtschaftet, für den sich Agri-PV nahtlos in das Betriebskonzept einfügt. Die Überzeugungskraft des Projekts hat dazu geführt, dass sich weitere Landwirte in der Region angeschlossen haben.

20

Megawatt

30

Hektar

6.000

Haushalte versorgen

15%

Landnutzung

85%

Landwirtschaft

In Bau

Status
„Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch – und Agri-PV passt in Oettingen für mich nahtlos ins Betriebskonzept. Die landwirtschaftliche Nutzung bleibt im Fokus, und gleichzeitig entsteht eine zusätzliche, stabile Einnahmequelle.“
Bayern
Donau-Ries
Großflächige Agri PV
Genehmigung
2P-Tracker

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Häufig gestellte Fragen

Welche Flächen kommen für Agri-PV-Anlagen in Frage?

Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.

Was kann auf der Fläche angebaut werden?

Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.

Kann eine Agri-PV-Anlage auch auf einer Fläche mit Nutztierhaltung gebaut werden?

Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.

Wie breit ist der Bewirtschaftungsstreifen?

Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.

Inwieweit wird die Nutzung der Fläche für die Landwirtschaft beeinflusst?

Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.

Wie sind die Auswirkungen einer Agri-PV-Anlage auf den landwirtschaftlichen Ertrag?

Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.

Wie trägt die Agri-PV Anlage zur ökologischen Aufwertung der Fläche bei ?

Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.

Welche Genehmigungen sind erforderlich, um Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen zu errichten?

Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:

Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.

Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).

Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.

Wie wird Natur- und Artenschutz bei einem Agri-PV-Projekt berücksichtigt?

Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.

Wird Boden versiegelt oder die Fläche dauerhaft „verbraucht“?

Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.

Bleibt der Ackerstatus der Fläche erhalten und demnach auch die GAP Förderungen ?

Laut der GAP Direktzahlungsverordnung (GAPDZV) sind landwirtschaftliche Flächen mit Agri-PV-Anlagen weiterhin förderfähig, sofern zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens darf die Bearbeitung der Fläche mit üblichen landwirtschaftlichen Methoden, Maschinen und Geräten nicht ausgeschlossen sein. Zweitens darf die landwirtschaftlich nutzbare Fläche gemäß DIN SPEC 91434 um maximal 15 % verringert werden. Solange diese Kriterien eingehalten werden, sind mindestens 85 % der Fläche weiterhin für die GAP-Förderung berechtigt. Zudem bleibt der Ackerstatus erhalten, da aus den genannten Gründen die Landwirtschaft die Primärnutzung bleibt.

Bleibt die Fläche im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen und demnach auch meine erbschaftssteuerrechtliche Privilegierung erhalten?

Ja, landwirtschaftliche Flächen, auf denen eine Agri-PV-Anlage installiert wird, bleiben im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen und behalten somit auch ihre erbschaftssteuerrechtliche Privilegierung. Alle Finanzämter in Deutschland haben sich gemeinsam dafür entschieden, dass diese Regelung gilt.

Erhalte ich Pachteinnahmen?

Ja, Sie erhalten attraktive Pachteinnahmen, die von der Fläche, der Netzanbindung und der Sonneneinstrahlung abhängen. Dadurch können Sie Ihren Betrieb zukunftssicher aufstellen und sich gegen volatile oder fallende Preise im landwirtschaftlichen Bereich absichern.

Wie läuft die Beteiligung über eine Umsatzbeteiligung?

Sie profitieren unternehmerisch am Erfolg, sind aber kein Mitbetreiber/Gesellschafter. Durch die Umsatzbeteiligung ist ein Teil der Pacht an den Nettostromerlös gekoppelt. Meist gilt: Mindestpacht als Untergrenze – und wenn die Umsatzbeteiligung höher ist, kommt die Differenz „on top“. So sind Sie nach unten abgesichert und profitieren nach oben vom Potenzial.

Wer trägt Kosten für Rückbau und Flächenerneuerung am Ende der Laufzeit?

Der Rückbau wird vertraglich geregelt und erfolgt in der Regel auf Kosten von Feldwerke. Ziel ist, die Fläche in den Ursprungszustand zurückzuführen, der eine landwirtschaftliche Nutzung vollumfänglich ermöglicht. Als Sicherheit hierfür wird immer eine Rückbaubürgschaft hinterlegt, sodass zu jedem Zeitpunkt genug Geld zur Verfügung wäre die Anlage zurückzubauen.

Warum produzieren Agri-PV Anlagen mehr Strom als Freiflächen Solaranlagen ?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.

Warum erreichen Agri-PV Anlagen einen höheren Wert in der Direktvermarktung als Freiflächen Solaranlagen?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.

Warum bekommen Agri-PV Anlagen eine höhere EEG-Vergütung als Freiflächen Solaranlagen?

Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.

Wie lange kann man mit Erträgen rechnen?

Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.

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