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Was ist der Bewirtschaftungsmodus bei Agri-PV?

Der Bewirtschaftungsmodus beschreibt eine spezielle Stellung der Module nachgeführter Agri-PV-Anlagen, bei der sich die Modulreihen alternierend nach Osten und Westen neigen. So entstehen breite, befahrbare Korridore zwischen den Reihen, durch die landwirtschaftliche Maschinen ungehindert manövrieren können. Damit verbindet der Bewirtschaftungsmodus Stromproduktion und Feldbewirtschaftung in einem flexiblen, betriebsfreundlichen Konzept.

May 9, 2026

Inhaltsverzeichnis

Bewirtschaftungsmodus auf den Punkt gebracht

  • Definition: Spezielle Stellung der Tracker-Module, in der die Reihen alternierend nach Osten und Westen geneigt werden
  • Zweck: Schafft breite Bearbeitungsstreifen für Traktoren, Pflüge und Mähdrescher
  • Nur bei Tracker-Anlagen verfügbar: Starre Systeme bieten diese Funktion nicht
  • Steuerung: Per Fernbedienung oder Software – innerhalb von Minuten umschaltbar
  • Vorteil für Landwirte: Kein zusätzlicher Maschinenaufwand, gewohnte Arbeitsabläufe

Wie funktioniert der Bewirtschaftungsmodus?

Bei nachgeführten Agri-PV-Systemen bewegen sich die Module im Normalbetrieb dem Sonnenstand entsprechend entlang einer Ost-West-Achse. Im Bewirtschaftungsmodus wird dieses Bewegungsmuster bewusst durchbrochen: Die Modulreihen werden nicht mehr einheitlich ausgerichtet, sondern abwechselnd nach Osten und Westen geneigt. So entstehen breite Bearbeitungskorridore, durch die landwirtschaftliche Maschinen problemlos hindurchfahren können.

In der Praxis bedeutet das: Der Landwirt bearbeitet zunächst jede zweite Modulreihe – also die offenen Streifen. Anschließend wird der Modus per Fernbedienung umgeschaltet und die Module neigen sich in die jeweils andere Richtung. Damit werden die zuvor verschatteten Bereiche zugänglich, und die restlichen Reihen können bearbeitet werden. Auf diese Weise lässt sich die gesamte Fläche in zwei Durchgängen pflegen, ohne dass die Anlage abgeschaltet werden muss.

Bei einachsigen Trackern beträgt der maximale Neigungswinkel typischerweise 60 bis 70 Grad. Im Bewirtschaftungsmodus entstehen so Bearbeitungsstreifen von bis zu 15 Metern Breite. Bei Bedarf lassen sich die Module zusätzlich in eine flache Position bringen, sodass beispielsweise hohe Erntemaschinen wie Mähdrescher unter den Modultischen hindurchfahren können.

Der Bewirtschaftungsmodus ist mehr als ein technisches Detail: Er ist das praktische Bindeglied zwischen Stromproduktion und Feldbewirtschaftung – und ein zentraler Vorteil von Tracker-Systemen gegenüber starren Agri-PV-Anlagen.

Welche Vorteile bietet der Bewirtschaftungsmodus?

Reduzierte Standzeiten

Da der Modus innerhalb weniger Minuten umgeschaltet werden kann, müssen Landwirte ihre Arbeit nicht unterbrechen, um auf Anlagenabschaltungen zu warten. Saat, Düngung, Pflanzenschutz und Ernte laufen in gewohnten Zeitfenstern ab. Gerade in kritischen Phasen – etwa beim engen Erntefenster oder bei wetterbedingten Eingriffen – ist diese Flexibilität ein klarer betrieblicher Vorteil.

Großzügige Bearbeitungsbreiten

Die Bearbeitungsbreite liegt im Bewirtschaftungsmodus typischerweise bei 9 bis 15 Metern. Damit lassen sich gängige Landmaschinen problemlos einsetzen:

  • Traktoren mit Anbaugeräten
  • Sämaschinen und Pflanzmaschinen
  • Pflanzenschutzspritzen
  • Mähdrescher und Häcksler
  • Ballenpressen und Rüben-Erntemaschinen

Schutz der Anlage

Im Bewirtschaftungsmodus oder bei flach gestellten Modulen verringert sich die Angriffsfläche der Anlage – etwa bei Sturmwarnungen oder Hagelereignissen. Moderne Tracker-Systeme verfügen über automatische Schutzstellungen, die je nach Witterung angesteuert werden. Das schützt sowohl die Module als auch die darunter wachsenden Kulturen.

Mikroklimatische Steuerung

Der Bewirtschaftungsmodus erlaubt indirekt auch eine gezielte Steuerung des Mikroklimas: Werden die Module bei extremer Hitze flach gestellt, schützen sie Bodenfeuchte und Pflanzen vor übermäßiger Verdunstung. Bei intensivem Niederschlag können sie geöffnet werden, um die Wasserzufuhr zu maximieren. Diese dynamische Steuerung bietet starre Systeme nicht.

Wann wird der Bewirtschaftungsmodus eingesetzt?

Der Bewirtschaftungsmodus kommt grundsätzlich immer dann zum Einsatz, wenn maschinelle Arbeiten auf der Fläche stattfinden. Typische Szenarien sind:

Aussaat und Pflanzung: Im Frühjahr werden die Reihen für die Sätechnik geöffnet. Die alternierende Neigung sorgt dafür, dass auch zwischen den Reihen ausreichend Lichtraumprofil für Maschinen entsteht.

Pflanzenschutz und Düngung: Während der Vegetationsperiode lassen sich die Streifen mehrfach pro Saison befahren. Der Modus wird typischerweise reihenweise umgeschaltet, sodass die Anlage in beiden Stellungen weiterhin Strom produziert.

Ernte: Bei der Ernte ist die maximale lichte Höhe gefragt. Hier werden die Module häufig in eine flache Position gebracht, sodass auch hohe Maschinen wie Mähdrescher zwischen den Reihen arbeiten können.

Pflege der Biodiversitätsstreifen: Auch das Mähen oder die Pflege der Säume unter den Modulen ist im Bewirtschaftungsmodus deutlich einfacher umzusetzen.

Bewirtschaftungsmodus vs. starre Anlagen

Der entscheidende Unterschied zu starren Agri-PV-Konstruktionen liegt in der Anpassungsfähigkeit. Starre Module sind fix eingestellt – meist nach Süden oder in Ost-West-Aufständerung. Wenn Maschinen die Fläche befahren, müssen die Reihenabstände von Anfang an entsprechend großzügig geplant sein, was zu Lasten der installierten Leistung pro Hektar geht.

Horizontale Tracker-Systeme mit Bewirtschaftungsmodus erlauben dagegen eine engere Reihenführung, weil sich die Module bei Bedarf öffnen lassen. Das verbessert sowohl die Energieausbeute pro Fläche als auch die Volllaststunden, da die Anlage selbst während der Bearbeitung weiter Strom produziert. Hinzu kommt: Die alternierende Stellung verteilt das Sonnenlicht gleichmäßiger über den Tag und reduziert kurzfristige Einspeisespitzen, die sonst zu Abregelungen führen können.

Worauf sollten Landwirte bei der Planung achten?

Damit der Bewirtschaftungsmodus den vollen Nutzen entfaltet, müssen einige Punkte schon in der Planungsphase berücksichtigt werden:

  • Maschinenpark abstimmen: Die maximale Maschinenbreite und -höhe bestimmt die nötigen Reihenabstände und die lichte Höhe der Anlage
  • Wendebereiche einplanen: An den Stirnseiten der Anlage müssen Vorgewende für das Wenden der Maschinen berücksichtigt werden
  • Steuerung absprechen: Klären Sie vor Vertragsabschluss, wie der Modus aktiviert wird – per App, Fernbedienung oder Anruf beim Betreiber
  • Reaktionszeiten: Seriöse Betreiber stellen kurze Vorlaufzeiten für die Umschaltung sicher, oft im Minutenbereich
  • Dokumentation: Die Bedienprozesse sollten klar dokumentiert und im Pachtvertrag geregelt sein

Bei Feldwerke wird der Bewirtschaftungsmodus gemeinsam mit dem Landwirt geplant: Reihenabstände, Höhen und Bedienprozesse werden so abgestimmt, dass die Anlage dem Betrieb dient – und nicht umgekehrt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Flächen kommen für Agri-PV-Anlagen in Frage?

Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.

Was kann auf der Fläche angebaut werden?

Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.

Kann eine Agri-PV-Anlage auch auf einer Fläche mit Nutztierhaltung gebaut werden?

Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.

Wie breit ist der Bewirtschaftungsstreifen?

Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.

Inwieweit wird die Nutzung der Fläche für die Landwirtschaft beeinflusst?

Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.

Wie sind die Auswirkungen einer Agri-PV-Anlage auf den landwirtschaftlichen Ertrag?

Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.

Wie trägt die Agri-PV Anlage zur ökologischen Aufwertung der Fläche bei ?

Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.

Welche Genehmigungen sind erforderlich, um Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen zu errichten?

Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:

Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.

Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).

Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.

Wie wird Natur- und Artenschutz bei einem Agri-PV-Projekt berücksichtigt?

Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.

Wird Boden versiegelt oder die Fläche dauerhaft „verbraucht“?

Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.

Muss ich den Bewirtschaftungsmodus selbst aktivieren?

Nein. In der Regel wird die Umschaltung gemeinsam mit dem Anlagenbetreiber abgestimmt. Bei modernen Anlagen können Sie den Wechsel kurzfristig anfordern, häufig per App oder Fernbedienung. Die genauen Prozesse werden im Pachtvertrag oder in der Betriebsvereinbarung festgelegt.

Wie lange dauert die Umschaltung in den Bewirtschaftungsmodus?

Die elektromechanische Umschaltung selbst dauert nur wenige Minuten. Bei guter Vorabstimmung können Sie also kurzfristig auf wechselnde Wetterlagen oder operative Notwendigkeiten reagieren. Eine zeitliche Vorlaufphase ist nur dann erforderlich, wenn der Betreiber organisatorisch eingebunden ist.

Verliert die Anlage während des Bewirtschaftungsmodus Stromertrag?

Die Anlage produziert auch im Bewirtschaftungsmodus weiter Strom – jede zweite Reihe steht in idealer Position zum Sonnenstand. Der temporäre Ertragsverlust ist gering und wird durch die Flexibilität des Systems mehr als kompensiert. Bei Feldwerke trägt das wirtschaftliche Risiko der Betreiber, nicht der Landwirt.

Funktioniert der Bewirtschaftungsmodus bei jeder Witterung?

Grundsätzlich ja. Bei extremen Wetterlagen wie Sturm, Hagel oder starkem Schneefall fahren die Module automatisch in eine vordefinierte Schutzstellung – diese ist mit dem Bewirtschaftungsmodus nicht zu verwechseln. Sicherheitsstellungen haben technisch immer Vorrang vor dem manuell angeforderten Modus.

Eignet sich der Bewirtschaftungsmodus auch für die Tierhaltung?

Ja, in der Weidehaltung bietet der Bewirtschaftungsmodus zusätzliche Möglichkeiten. Beispielsweise können bestimmte Bereiche zur Mahd oder Nachsaat freigegeben werden, während andere Bereiche beschattet bleiben. Auch bei Hitzewellen lässt sich die Verschattung gezielt erhöhen, um Tieren Schutz vor Sonne zu bieten.

Warum produzieren Agri-PV Anlagen mehr Strom als Freiflächen Solaranlagen ?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.

Warum erreichen Agri-PV Anlagen einen höheren Wert in der Direktvermarktung als Freiflächen Solaranlagen?

Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.

Warum bekommen Agri-PV Anlagen eine höhere EEG-Vergütung als Freiflächen Solaranlagen?

Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.

Wie lange kann man mit Erträgen rechnen?

Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.

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