Was ist der Spread im Strommarkt?
Der Spread bezeichnet im Strommarkt die Preisdifferenz zwischen zwei Stromprodukten, Zeitpunkten oder Handelsplätzen – etwa zwischen günstigen Mittags- und teuren Abendstunden. Er ist die wirtschaftliche Grundlage für Arbitragegeschäfte und ein zentraler Erlöstreiber für flexible Anlagen wie Batteriespeicher. Mit steigendem Anteil wetterabhängiger Erzeugung aus Solar und Wind nehmen die Spreads tendenziell zu. Für Agri-PV-Investments beeinflusst der Spread sowohl die Vermarktungserlöse als auch das Erlöspotenzial gekoppelter Speicher.
Inhaltsverzeichnis
Spread im Strommarkt auf den Punkt gebracht
- Definition: Preisdifferenz zwischen zwei Stromprodukten, Zeitpunkten oder Handelsplätzen – etwa zwischen günstigen Mittags- und teuren Abendstunden
- Bezugsgrößen: Zeitliche Spreads (Stunde vs. Stunde), Markt-Spreads (Day-Ahead vs. Intraday) und räumliche Spreads (zwischen Gebotszonen)
- Wirtschaftliche Bedeutung: Grundlage für Arbitrage und ein zentraler Erlöstreiber für flexible Anlagen wie Batteriespeicher
- Treiber: Hoher Anteil wetterabhängiger Erzeugung aus Solar und Wind, der zu volatilen Preisverläufen führt
- Relevanz für Investoren: Beeinflusst die erzielbaren Vermarktungserlöse einer Agri-PV-Anlage und das Erlöspotenzial gekoppelter Speicher
- Maßeinheit: In der Regel Euro pro Megawattstunde (€/MWh)
Was bedeutet der Spread im Strommarkt konkret?
Der Begriff Spread bezeichnet im Strommarkt die Differenz zwischen zwei Preisen. Diese Preise können sich auf unterschiedliche Zeitpunkte, unterschiedliche Handelsplätze oder unterschiedliche Marktsegmente beziehen. Anders als ein einzelner Strompreis beschreibt der Spread also keine absolute Größe, sondern eine relative Differenz – und genau diese Differenz ist für die Wirtschaftlichkeit vieler Geschäftsmodelle im Energiesektor entscheidend.
Die wichtigsten Ausprägungen des Spreads sind:
- Zeitlicher Spread: Die Differenz zwischen Stunden mit hohem und niedrigem Preis innerhalb eines Tages. In Zeiten hoher Solareinspeisung am Mittag fallen die Preise, während sie in den Abendstunden mit hoher Nachfrage und geringer Erzeugung steigen.
- Markt-Spread: Die Differenz zwischen dem Day-Ahead-Preis (Handel für den Folgetag) und dem Intraday-Preis (kurzfristiger Handel am Liefertag). Prognoseabweichungen bei Wind und Sonne führen hier zu Preisunterschieden.
- Räumlicher Spread: Preisunterschiede zwischen verschiedenen Gebotszonen oder Marktregionen, die durch Netzengpässe entstehen.
Vereinfacht gesagt: Der Spread ist der Preis der Flexibilität. Wer Strom dann verbrauchen, speichern oder verkaufen kann, wenn es wirtschaftlich am sinnvollsten ist, profitiert von der Preisdifferenz zwischen günstigen und teuren Zeitfenstern.
Wie entsteht der Spread und warum wird er größer?
Die Höhe des Spreads hängt unmittelbar mit der Volatilität der Strompreise zusammen. Je stärker die Preise im Tagesverlauf schwanken, desto größer sind die Differenzen zwischen Hoch- und Tiefpreisphasen. Mehrere strukturelle Entwicklungen im deutschen und europäischen Strommarkt sorgen dafür, dass diese Schwankungen tendenziell zunehmen:
- Wachsender Anteil erneuerbarer Energien: Solar- und Windstrom werden wetterabhängig und nicht bedarfsgerecht erzeugt. An sonnen- und windreichen Tagen entsteht ein Überangebot, das die Preise drückt – teils bis in den negativen Bereich.
- Mittagstief durch Photovoltaik: Mit dem starken Ausbau der Solarkapazitäten fallen die Preise rund um die Mittagszeit regelmäßig deutlich ab, während die Abendstunden nach Sonnenuntergang weiterhin hohe Preise aufweisen.
- Rückgang konventioneller Grundlast: Der Ausstieg aus Kern- und Kohlekraft reduziert die preisstabilisierende Wirkung steuerbarer Kraftwerke.
- Feinere Preisauflösung: Seit Oktober 2025 werden die Day-Ahead-Preise an der Börse für jedes Viertelstundenintervall einzeln festgelegt, was kurzfristige Preisspitzen und -täler sichtbarer macht.
Diese Entwicklung hat eine Kehrseite und eine Chance zugleich: Reine Einspeiseanlagen ohne Flexibilität erzielen in den preisschwachen Mittagsstunden geringere Erlöse. Flexible Anlagen, die Erzeugung und Verkauf zeitlich entkoppeln können, profitieren dagegen von den wachsenden Spreads.
Welche Rolle spielt der Spread für Batteriespeicher?
Für Batteriespeicher ist der Spread der zentrale wirtschaftliche Hebel. Das Geschäftsmodell der zeitlichen Arbitrage besteht darin, Strom in preisgünstigen Phasen einzuspeichern und in preisstarken Phasen wieder zu verkaufen. Die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis – also der Spread – abzüglich der Verluste durch den Round-Trip-Wirkungsgrad und der Zyklenkosten bestimmt den Rohertrag.
Ein schematisches Beispiel verdeutlicht das Prinzip. Es handelt sich um eine vereinfachte Darstellung ohne Berücksichtigung aller Kosten, Steuern und Abgaben:
- Einkaufspreis in der Mittagsstunde bei Solarüberschuss: 20 €/MWh
- Verkaufspreis in der Abendspitze: 110 €/MWh
- Bruttospread: 90 €/MWh
- Bei einem Round-Trip-Wirkungsgrad von rund 90 Prozent verbleibt ein effektiver Spread von etwa 81 €/MWh, von dem noch Zyklen-, Netz- und Handelskosten abzuziehen sind
Mit dem Ausbau von Speicherkapazitäten ist allerdings zu erwarten, dass die Spreads langfristig tendenziell sinken, da Speicher selbst preisglättend wirken: Sie erhöhen die Nachfrage in Niedrigpreisphasen und das Angebot in Hochpreisphasen. Diese Marktdynamik sollte bei langfristigen Erlösprognosen berücksichtigt werden und ist ein wesentlicher Faktor für die Belastbarkeit von Wirtschaftlichkeitsrechnungen.
Wie wirkt sich der Spread auf Agri-PV-Investments aus?
Für ein Direktinvestment in eine Agri-PV-Anlage ist der Spread in zweifacher Hinsicht relevant. Erstens beeinflusst er über die Direktvermarktung die erzielbaren Erlöse des eingespeisten Solarstroms. Da Solaranlagen typischerweise in den preisschwachen Mittagsstunden produzieren, liegt der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis von Solarstrom – der Marktwert Solar – häufig unter dem allgemeinen Marktdurchschnitt. Große Spreads verstärken diesen Effekt.
Zweitens eröffnet die Kopplung der PV-Anlage mit einem Batteriespeicher die Möglichkeit, einen Teil der Erzeugung zeitlich zu verschieben und so an den höheren Abendpreisen teilzuhaben. Die an der EPEX Spot und anderen Handelsplätzen der Strombörse beobachtbaren Preisdifferenzen sind damit ein direkter Werttreiber für integrierte Erzeugungs- und Speicherkonzepte.
Wichtig: Künftige Spread-Entwicklungen sind nicht garantiert und unterliegen erheblichen Unsicherheiten durch Regulierung, Speicherausbau und Marktentwicklung. Eine Beispielrechnung stellt stets eine schematische Momentaufnahme dar. Die konkreten wirtschaftlichen und steuerlichen Auswirkungen eines Investments hängen vom Einzelfall ab und sollten mit fachkundiger Beratung – steuerlich mit einem Steuerberater – geklärt werden. Diese Darstellung ist allgemeine Information und keine individuelle Steuer- oder Anlageberatung.
Welche Risiken sind mit der Spread-Vermarktung verbunden?
Erlöse aus der Nutzung von Spreads sind keine festen Vergütungen, sondern unterliegen dem Marktrisiko. Investoren sollten folgende Punkte beachten:
- Prognoserisiko: Die tatsächlichen Spreads können von historischen Werten und Prognosen erheblich abweichen.
- Kannibalisierungseffekt: Ein starker Zubau von Speichern und flexiblen Lasten kann die Spreads systematisch verringern und damit die Erlösbasis schmälern.
- Technische Restriktionen: Wirkungsgradverluste, begrenzte Zyklenzahl und Degradation der Batterie reduzieren den nutzbaren Spread.
- Kosten und Abgaben: Netzentgelte, Umlagen und Handelskosten mindern den Rohertrag und müssen in jeder Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt werden.
Eine seriöse Investitionsentscheidung stützt sich daher nicht auf optimistische Einzelwerte, sondern auf konservative, über mehrere Jahre gemittelte Annahmen und transparente Sensitivitätsrechnungen.
Häufig gestellte Fragen
Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.
Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.
Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.
Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.
Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.
Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.
Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.
Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:
Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.
Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).
Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.
Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.
Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.
Der Strompreis ist eine absolute Größe für ein bestimmtes Zeitfenster, der Spread dagegen die Differenz zwischen zwei Preisen. Erst diese Differenz macht Geschäftsmodelle wie die zeitliche Arbitrage wirtschaftlich, weil sie den Wert von Flexibilität abbildet.
Man unterscheidet vor allem zeitliche Spreads zwischen günstigen und teuren Stunden eines Tages, Markt-Spreads zwischen Day-Ahead- und Intraday-Handel sowie räumliche Spreads zwischen verschiedenen Gebotszonen. Alle drei entstehen durch Schwankungen von Angebot und Nachfrage und werden in Euro pro Megawattstunde gemessen.
Batteriespeicher und flexible Lasten wirken preisglättend, weil sie in günstigen Phasen Strom nachfragen und in teuren Phasen anbieten. Ein starker Zubau solcher Flexibilität kann die Preisdifferenzen daher systematisch verringern. Dieser Kannibalisierungseffekt sollte in langfristigen Erlösprognosen konservativ berücksichtigt werden.
Nein. Spread-Erlöse sind keine festen Vergütungen, sondern unterliegen dem Marktrisiko und können von Prognosen deutlich abweichen. Hinzu kommen Wirkungsgradverluste, Zyklenkosten sowie Netzentgelte und Abgaben. Eine belastbare Kalkulation stützt sich auf konservative, mehrjährig gemittelte Annahmen und Sensitivitätsrechnungen.
Da Solaranlagen vorwiegend in preisschwachen Mittagsstunden produzieren, drücken große Spreads den durchschnittlich erzielten Verkaufspreis des Solarstroms. Wird die Anlage mit einem Speicher gekoppelt, lässt sich ein Teil der Erzeugung in die teureren Abendstunden verschieben. Die konkrete Auswirkung hängt vom Einzelfall ab und sollte fachkundig geprüft werden.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.
Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.
Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.