Energiewende: Was bedeutet sie für die Landwirtschaft?
Die Energiewende bezeichnet den Umbau des deutschen Energiesystems weg von fossilen und nuklearen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien – in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Ziel ist die Klimaneutralität bis 2045, festgeschrieben im Klimaschutzgesetz. Bis 2030 sollen 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen, davon 215 GW aus Photovoltaik. Agri-PV ist dabei ein zentraler Baustein, weil sie Ausbau ohne Flächenkonkurrenz ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
Energiewende auf den Punkt gebracht
- Ziel: Klimaneutralität bis 2045 – gesetzlich verankert im Klimaschutzgesetz
- Stromsektor: 80 % erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030
- Aktueller Stand: 55,1 % Anteil am Bruttostromverbrauch 2025 – im 1. Quartal 2026 bereits 53 % bei stark gestiegener Stromnachfrage
- PV-Ausbauziel: 215 GW Photovoltaik-Leistung bis 2030, 400 GW bis 2040
- Agri-PV-Rolle: Schlüsseltechnologie für PV-Ausbau ohne Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft
Was ist die Energiewende?
Die Energiewende ist der politisch und gesellschaftlich beschlossene Umbau der deutschen Energieversorgung. Sie umfasst drei große Sektoren: Strom, Wärme und Verkehr. Der Kerngedanke: Fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl sowie die Kernenergie werden schrittweise durch erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie ersetzt.
Rechtliche Grundlage ist das Klimaschutzgesetz, das seit 2021 die Klimaneutralität bis 2045 als verbindliches Ziel festschreibt. Begleitende Gesetze wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Wind-an-Land-Gesetz oder das Gebäudeenergiegesetz konkretisieren den Pfad. Ergänzt werden sie durch europäische Vorgaben wie die EU-Erneuerbaren-Richtlinie (RED III) und den Net Zero Industry Act.
Anders als oft angenommen ist die Energiewende kein einzelnes Projekt, sondern ein systemischer Umbau, der über zwei Jahrzehnte angelegt ist und tief in Alltag, Wirtschaft und Landschaft eingreift.
Klimaneutralität 2045 bedeutet: Deutschland darf dann nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als auf natürlichem oder technischem Weg gebunden werden. Für den Stromsektor heißt das: nahezu vollständige Dekarbonisierung bis 2035.
Wo steht Deutschland aktuell?
Strommix: Erneuerbare über der 50-Prozent-Marke
Im Jahr 2025 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bei 55,1 Prozent – ein leichter Anstieg gegenüber 54,4 Prozent im Vorjahr. Im ersten Quartal 2026 deckten erneuerbare Energien rund 53 Prozent des Stromverbrauchs, getrieben vor allem durch eine deutlich stärkere Windproduktion gegenüber dem windschwachen Vorjahresquartal.
Wichtige Eckpfeiler der aktuellen Erzeugungslandschaft:
- Windenergie bleibt die wichtigste erneuerbare Quelle, mit rund 132 TWh im Jahr 2025
- Solarenergie hat erstmals die Braunkohle in der öffentlichen Nettostromerzeugung überholt – mit etwa 87 TWh und einem Plus von 21 % gegenüber dem Vorjahr
- Photovoltaik-Leistung liegt Ende 2025 bei rund 117 GWp installierter Leistung
- Negative Großhandelspreise traten 2025 in 573 von 8.760 Stunden auf – ein Indikator für Flexibilitätsbedarf
Ausbauziele 2030: ambitioniert, aber teils im Verzug
Das EEG 2023 schreibt bis 2030 verbindliche Ausbauziele fest:
- 215 GW Photovoltaik – Ende 2025 erreicht: 117 GW (54 % des Ziels)
- 115 GW Windkraft an Land – Ende 2025 erreicht: 68,2 GW (59 %)
- 30 GW Windkraft auf See – Ende 2025 erreicht: 9,7 GW (32 %)
- 8,4 GW Biomasse
Während der PV-Ausbau weitgehend auf Kurs ist und Solarenergie sich als tragende Säule etabliert hat, hinkt der Offshore-Windausbau deutlich hinterher. Aktuelle Gutachten – etwa des DIW – mahnen ein höheres Tempo an, wenn die Ziele für 2030 nicht verfehlt werden sollen.
Welche Rolle spielt Agri-PV in der Energiewende?
Mit jedem zusätzlichen Gigawatt an installierter Solarleistung wird eine Frage drängender: Wo soll die Fläche herkommen? Klassische Süd-ausgerichtete Freiflächen-Photovoltaik entzieht der Landwirtschaft dauerhaft Boden – und damit Nahrungsmittelproduktion, Förderfähigkeit und in vielen Fällen auch lokale Akzeptanz.
Genau hier setzt Agri-Photovoltaik an. Durch Doppelnutzung derselben Fläche für Stromerzeugung und landwirtschaftliche Bewirtschaftung löst sie das zentrale Spannungsfeld zwischen Energie- und Ernährungssicherung auf.
Flächenpotenzial
Eine Studie des Öko-Instituts beziffert das Agri-PV-Flächenpotenzial in Deutschland auf rund 13 Millionen Hektar – etwa 37 Prozent der Landesfläche. Davon wurden 4,3 Millionen Hektar als besonders geeignet identifiziert, weil hier Synergien aus landwirtschaftlicher Nutzung und PV besonders gut funktionieren. Selbst die Erschließung eines Bruchteils dieses Potenzials würde reichen, um die deutschen PV-Ausbauziele bis weit über 2030 hinaus zu sichern.
Systemische Vorteile
Agri-PV trägt zur Energiewende nicht nur quantitativ bei, sondern auch qualitativ:
- Netzdienliches Einspeiseprofil: Nachgeführte Anlagen produzieren Strom über den Tag verteilt – nicht nur in der Mittagsspitze – und reduzieren so Abregelungsverluste
- Dezentrale Erzeugung in ländlichen Räumen: Stärkt regionale Versorgungssicherheit und mindert Übertragungsbedarf
- Klimaanpassung: Schutz von Kulturen und Tieren vor Hitze, Dürre und Extremwetter – ein zunehmend wichtiger Faktor
- Akzeptanzgewinn: Landwirte werden zu Mitgestaltern statt Betroffenen der Energiewende
Ohne Agri-PV ist der ambitionierte PV-Ausbaupfad bis 2040 schwer vorstellbar – schlicht weil die nötigen Flächen sonst nicht ohne tiefe Nutzungskonflikte verfügbar wären.
Welche Herausforderungen bleiben?
Die Energiewende ist kein Selbstläufer. Mehrere Baustellen sind weiterhin offen:
Netzausbau und Flexibilität
Mit steigendem Anteil volatiler Erzeugung wachsen die Anforderungen an Netze und Speicher. Der Netzentwicklungsplan sieht den Bau zusätzlicher Trassen vor, doch Genehmigung und Realisierung dauern. Parallel entstehen Batteriespeicher und Power-to-X-Kapazitäten, die helfen, Erzeugungsspitzen aufzufangen.
Wärme- und Verkehrssektor
Der Stromsektor ist am weitesten – Wärme und Verkehr hinken stärker hinterher. 2025 lag der erneuerbare Anteil im Wärmesektor bei 19 Prozent, im Verkehrssektor bei 8 Prozent. Wärmepumpen, Elektromobilität und der Hochlauf von grünem Wasserstoff sind hier die zentralen Hebel.
Wirtschaftliche Tragfähigkeit
Die Investitionen sind erheblich, doch Studien – etwa des BDI – zeigen: Mit den richtigen Optimierungen lassen sich allein bis 2035 rund 370 Milliarden Euro einsparen. Gleichzeitig sinken die Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien seit Jahren kontinuierlich, während fossile Brennstoffe durch CO2-Bepreisung teurer werden.
Fazit: Energiewende und Agri-PV gehören zusammen
Die Energiewende ist Deutschlands größtes Infrastruktur- und Modernisierungsprojekt der kommenden zwei Jahrzehnte. Sie ist technisch machbar, politisch beschlossen – und sie braucht Flächen. Viele Flächen. Agri-PV bietet einen Weg, diese Flächen bereitzustellen, ohne die landwirtschaftliche Produktion zu verdrängen. Für Landwirte entsteht so eine doppelte Chance: aktiver Beitrag zur Energiewende und gleichzeitig ein zusätzliches, planbares wirtschaftliches Standbein.
Häufig gestellte Fragen
Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.
Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.
Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.
Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.
Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.
Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.
Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.
Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:
Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.
Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).
Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.
Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.
Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.
Das übergeordnete Ziel ist die Klimaneutralität Deutschlands bis 2045, festgeschrieben im Klimaschutzgesetz. Konkret bedeutet das, dass die deutschen Treibhausgasemissionen so weit reduziert werden müssen, dass verbleibende Emissionen vollständig durch natürliche Senken oder technische Verfahren ausgeglichen werden. Im Stromsektor soll dies bereits bis 2035 weitgehend erreicht sein.
2025 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bei rund 55,1 Prozent. Im ersten Quartal 2026 deckten erneuerbare Energien etwa 53 Prozent des Stromverbrauchs. Bis 2030 ist gesetzlich ein Anteil von 80 Prozent vorgesehen.
Agri-PV ist eine zentrale Ausbauoption ohne Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft. Das Öko-Institut beziffert das Flächenpotenzial in Deutschland auf 13 Millionen Hektar, davon rund 4,3 Millionen Hektar besonders geeignet. Damit lassen sich erhebliche Teile der PV-Ausbauziele bis 2030 und darüber hinaus erreichen, ohne wertvolle Ackerflächen dauerhaft zu versiegeln.
Beim Photovoltaik-Ausbau liegt Deutschland weitgehend auf Kurs – Ende 2025 waren 117 von angestrebten 215 GW installiert. Bei Wind an Land und vor allem bei Offshore-Wind besteht laut DIW und anderen Gutachten Nachholbedarf. Ohne deutliche Beschleunigung bei Wind und Netzausbau bleibt das 80-Prozent-Ziel ambitioniert.
Der Stromsektor ist am weitesten fortgeschritten. Wärme und Verkehr hinken deutlich hinterher: 2025 lag der erneuerbare Anteil im Wärmesektor bei 19 Prozent, im Verkehr bei nur 8 Prozent. Hier sind Wärmepumpen, Elektromobilität, Biokraftstoffe und der Hochlauf von grünem Wasserstoff die wichtigsten Hebel.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.
Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.
Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.

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