Was ist LCOE bei Agri-PV?
LCOE (Levelized Cost of Energy), zu Deutsch Stromgestehungskosten, bezeichnen die durchschnittlichen Erzeugungskosten pro Kilowattstunde Strom über die gesamte Lebensdauer einer Anlage. Bei Agri-PV liegen die LCOE laut Fraunhofer ISE (2024) zwischen 5,2 und 11,9 Cent pro Kilowattstunde – abhängig von Standort, Technik und Anlagengröße. Für Landwirte ist die Kennzahl indirekt relevant: Sie zeigt, wie wirtschaftlich ein Projekt für den Betreiber ist und damit, wie stabil die Pachteinnahmen langfristig fließen.
Inhaltsverzeichnis
LCOE auf den Punkt gebracht
- Definition: Stromgestehungskosten über die gesamte Anlagenlebensdauer in Cent pro Kilowattstunde
- Aktuelle Werte für Agri-PV (Fraunhofer ISE 2024): 5,2–8,7 ct/kWh in Süddeutschland, 7,1–11,9 ct/kWh in Norddeutschland
- Vergleich: Klassische Süd-ausgerichtete Freiflächen-PV liegt bei 4,1–6,9 ct/kWh – Agri-PV ist durch die aufwendigere Aufständerung etwas teurer
- Bedeutung für Landwirte: Je niedriger die LCOE, desto stabiler das Projekt – und desto sicherer die Pachteinnahmen über 30 Jahre
Was bedeutet LCOE eigentlich?
Der Begriff LCOE steht für Levelized Cost of Energy, übersetzt Stromgestehungskosten. Die Kennzahl gibt an, welche durchschnittlichen Kosten pro erzeugter Kilowattstunde Strom über die gesamte Lebensdauer einer Anlage entstehen – inklusive aller Investitions-, Betriebs-, Finanzierungs- und Rückbaukosten.
LCOE ist die zentrale Vergleichsgröße, um Energietechnologien wirtschaftlich gegeneinander zu stellen: Photovoltaik, Wind, Gas, Kohle oder Kernenergie lassen sich über die Stromgestehungskosten direkt vergleichen. Anders als der Börsenstrompreis schwankt die LCOE nicht täglich, sondern wird einmal für ein Projekt berechnet und gilt als langfristige Kalkulationsgrundlage.
Für Landwirte ist die LCOE keine Kennzahl, die sie selbst kalkulieren müssen. Sie ist aber ein wichtiger Indikator dafür, wie tragfähig das Geschäftsmodell des Projektpartners ist – und damit dafür, wie sicher die vereinbarte Pacht über die gesamte Vertragslaufzeit fließt.
Wie wird LCOE berechnet?
Die Formel setzt alle über die Lebensdauer anfallenden Kosten ins Verhältnis zur insgesamt erzeugten Strommenge. Diese Größen fließen in die Berechnung ein:
- CAPEX (Investitionskosten): Module, Aufständerung, Wechselrichter, Verkabelung, Netzanschluss und Planung
- OPEX (Betriebskosten): Wartung, Reinigung, Versicherung, Monitoring und Pacht
- Stromertrag: Jährlich erzeugte Kilowattstunden, beeinflusst durch Standort und Technik (z.B. Tracker oder Festinstallation)
- Finanzierungskosten: Zinsen, Eigen- und Fremdkapitalanteile, Kalkulationszinssatz
- Lebensdauer: Üblicherweise 30 bis 40 Jahre für PV-Anlagen
- Rückbaukosten: Rücklagen für den fachgerechten Rückbau am Ende der Laufzeit
Mathematisch werden die diskontierten Gesamtkosten durch die diskontierte Strommenge geteilt. Das Ergebnis ist ein einziger Cent-Wert pro Kilowattstunde, der die wirtschaftliche Schwelle eines Projekts beschreibt.
Wie hoch sind die LCOE bei Agri-PV in Deutschland?
Die Fraunhofer-ISE-Studie „Stromgestehungskosten erneuerbare Energien" (2024) liefert erstmals belastbare LCOE-Werte speziell für Agri-Photovoltaik in Deutschland. Die Bandbreite ist erheblich und hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Standort und Anlagentyp.
Süddeutschland
Hier liegen die LCOE für Agri-PV-Anlagen mit 0,5 bis 2 MW Leistung bei 5,2 bis 8,7 ct/kWh. Die hohe Sonneneinstrahlung mit über 1.200 kWh/m² pro Jahr sorgt für hohe Volllaststunden und damit niedrige Gestehungskosten.
Norddeutschland
In Norddeutschland steigen die LCOE auf 7,1 bis 11,9 ct/kWh. Die geringere Einstrahlung bedeutet niedrigere Erträge bei gleichen Investitionskosten – die spezifischen Kosten pro Kilowattstunde liegen entsprechend höher.
Vergleich mit anderen Technologien
- PV-Freiflächenanlagen: 4,1–6,9 ct/kWh
- Onshore-Wind: 4,3–9,2 ct/kWh
- Agri-PV: 5,2–11,9 ct/kWh – durch aufwendigere Aufständerung etwas teurer als reine Freiflächen-PV
- Erdgas (GuD): 10,9–18,1 ct/kWh – Tendenz steigend durch CO₂-Preise
- Neue Kohlekraftwerke: 15,1–29,3 ct/kWh
Agri-PV ist heute eine der günstigsten Erzeugungstechnologien Deutschlands – und gleichzeitig die einzige, die Stromproduktion und landwirtschaftliche Nutzung auf derselben Fläche kombiniert. Bis 2045 erwartet das Fraunhofer ISE einen weiteren Rückgang der PV-Gestehungskosten auf 3,1 bis 5,0 ct/kWh.
Welche Faktoren beeinflussen die LCOE?
Standort und Einstrahlung
Der wichtigste Hebel. Süddeutsche Standorte erreichen rund 20 bis 30 Prozent höhere Erträge als Standorte im Norden – bei nahezu identischen Investitionskosten. Eine sorgfältige Standortanalyse vor Projektbeginn ist daher essenziell.
Anlagentechnik
Festinstallierte Systeme sind günstiger in der Investition, einachsige Tracker erzielen jedoch 20 bis 30 Prozent mehr Volllaststunden. Bei guten Standorten gleichen die Mehrerträge die höheren CAPEX-Kosten meist deutlich aus.
Anlagengröße (Skaleneffekt)
Anlagen über 1 MWp profitieren von Skaleneffekten bei Planung, Komponenten und Netzanschluss. Größere Projekte erreichen LCOE-Werte am unteren Ende der Bandbreite.
Finanzierungskonditionen
Der Kalkulationszinssatz hat einen erheblichen Hebel. Eine Veränderung des Zinssatzes um ein Prozentpunkt kann die LCOE um 0,5 bis 1 ct/kWh verschieben. Solide Projektpartner mit guten Finanzierungskonditionen erzielen daher deutlich niedrigere LCOE.
Mehrkosten durch Aufständerung
Agri-PV-Anlagen weisen aufgrund der höheren Aufständerung und der größeren Reihenabstände 20 bis 40 Prozent höhere Investitionskosten als reine Freiflächen-PV auf. Der Agri-PV-Bonus im EEG gleicht diese Mehrkosten weitgehend aus.
Was bedeutet LCOE konkret für Landwirte?
Die wichtigste Botschaft vorweg: Landwirte tragen das LCOE-Risiko nicht selbst. Bei Feldwerke übernimmt der Projektpartner sämtliche Investitionen, das Marktrisiko und die Betriebskosten. Der Landwirt verpachtet seine Fläche und erhält eine planbare Pacht – unabhängig davon, wie viel Strom die Anlage produziert oder welcher Börsenpreis aufgerufen wird.
Trotzdem lohnt es sich, die LCOE-Logik zu verstehen:
- Stabile Projektpartner erkennen: Ein Betreiber, der mit realistischen LCOE-Annahmen kalkuliert, kann auch über 30 - 40 Jahre seine Pachtverpflichtungen sichern
- Standortwert einschätzen: Flächen in Süddeutschland erlauben niedrigere LCOE und damit oft attraktivere Pachtkonditionen
- Vertragsmodelle bewerten: Bei Hybridmodellen mit Umsatzbeteiligung profitieren Landwirte zusätzlich, wenn die LCOE niedrig und die Markterlöse hoch sind
- Langfristigkeit verstehen: LCOE ist eine Lebenszyklus-Kennzahl – sie zeigt, ob ein Projekt langfristig trägt, nicht nur in den ersten Jahren
Die EEG-Einspeisevergütung für Agri-PV liegt aktuell oberhalb der LCOE-Werte für Süddeutschland – die Anlagen sind also durchgängig wirtschaftlich. Auch nach Ablauf der EEG-Förderung bleiben die Anlagen über die Direktvermarktung oder Power Purchase Agreements profitabel, solange der Marktpreis über den Gestehungskosten liegt.
Häufig gestellte Fragen
Grundsätzlich eignen sich die meisten Flächen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Problematisch sind Flächen in bestimmten Naturschutzgebieten, wie bspw. Vogelschutzgebiet oder Flora-Fauna-Habitat. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Agri-PV Anlage ist je nach Standort, Flächenstruktur und Netzinfrastruktur oft aber erst ab einer bestimmten Flächengröße möglich: Jede landwirtschaftliche Fläche bis 2,5ha in Hofnähe sowie Grünland ab 5 ha und Acker ab 10ha.
Generell kann die Fläche bei Agri-PV sowohl als Dauergrünland als auch für Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen genutzt werden. Bei bodennahen nachgeführten Agri-PV-Systemen ist der Anbau von hochwachsenden Pflanzen ab einer Wuchshöhe von 1,50m (z.B. Mais, Sonnenblumen) problematisch, da diese die Module verschatten und somit den Stromertrag reduzieren können.
Grundsätzlich kann Agri-PV auch mit Nutztierhaltung kombiniert werden. Hier bieten sich insbesondere hoch aufgeständerte Solaranlagen sowie nachgeführten Tracker Systemen Module an. Die Anlage und die Nutztierhaltung muss in einem landwirtschaftlichen Gesamtkonzept umgesetzt werden, aus dem ersichtlich ist, dass die Nutztiere von der Anlage profitieren.
Die Breite des Bewirtschaftungsstreifens bei Agri-PV-Anlagen liegt typischerweise zwischen 9 und 12 Metern, abhängig von der Bewirtschaftungsform. Unter den Modulen wird ein 1–2 Meter breiter Biodiversitätsstreifen angelegt, der zur ökologischen Aufwertung dient und als Pufferzone rechts und links zur Modulaufständerung fungiert. Mindestens 9 Meter Arbeitsbreite sind notwendig, um Verschattungen zwischen den Modulreihen zu vermeiden und sicherzustellen, dass gemäß DIN SPEC 91434 auf Ackerflächen mindestens 85 % und auf Grünland mehr als 90 % der Fläche bewirtschaftet werden können. Der Reihenabstand wird so gewählt, dass er sowohl die statischen Anforderungen (z.B.: Windlasten) als auch eine ausreichende Energieerzeugung und eine effiziente landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.
Selbstverständlich bringt der Aufbau einer Agri-PV-Anlage gewisse Einschränkungen für die Bearbeitung des Feldes mit sich. Diese sind jedoch aufgrund der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Reihenabstände (i.d.R. 11-14 m; auch größer möglich), die an die Größe der Maschinen angepasst werden können, überschaubar. Zudem bleibt das Vorgewende erhalten mit einer Breite, die individuell mit Ihnen abgestimmt wird.
Nach derzeitigen Erkenntnissen (v.a. Studien des Frauenhofer ISE und Technologieförderzentrum Bayern) gibt es – je nach Reihenabstand, Feldfrucht und konkreten Wetterbedingungen – z.T. leicht positiven, z.T. leicht negative Auswirkungen auf Menge und Qualität des Ertrags. Hervorzuheben ist jedoch, dass die Vorgaben, die für die gesetzliche Förderung nach dem EEG erfüllt sein müssen (Erzielen von 66 % des landwirtschaftlichen Referenzertrags, s. DIN SPEC 91434), in allen Versuchen unproblematisch erreicht wurden.
Agri-PV-Anlagen tragen wesentlich zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen bei. Sie bieten Schutz vor Winderosion, indem die Solarmodule als Barriere wirken und den Boden stabilisieren. Zudem schützen sie vor Extremwetterphänomenen wie Hagel und Starkregen, wodurch Schäden an Erntepflanzen minimiert werden. Die teilweise Beschattung der Pflanzen verhindert Austrocknung, erhöht die Bodenfeuchtigkeit und kann in heißen Sommern zu gesteigerten Erträgen führen. Darüber hinaus erhalten Agri-PV-Anlagen der Fläche eine „Pause“ von intensiver Landwirtschaft, was die Bodengesundheit fördert und die Biodiversität unterstützt.
Grundsätzlich lässt sich das sehr klar unterscheiden – je nachdem, ob es sich um eine kleinere privilegierte Agri-PV-Anlage bis ca. 2,5 ha oder um eine großskalige Agri-PV-Anlage handelt:
Kleinere Anlagen bis ca. 2,5 ha (privilegiert nach § 35 Abs. 9 Nr. 1 BauGB):
Diese Anlagen sind planungsrechtlich privilegiert und benötigen daher kein Bauleitplanverfahren gemeinsam mit der Gemeinde. In der Regel reicht ein Bauantrag beim zuständigen Landratsamt.
Wenn die Kriterien Hofnähe, direkt-räumlich funktionaler Zusammenhang zur Hofstelle sowie eine Anlage pro Hofstelle erfüllt sind, ist eine Genehmigung innerhalb von ca. 4 Monaten grundsätzlich möglich.
Große Agri-PV-Anlagen:
Bei größeren Projekten ist der Prozess in der Regel umfangreicher und umfasst häufig ein Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplan/Bebauungsplan) inklusive der dazugehörigen Gutachten und Beteiligungen (z. B. Umweltprüfung, Artenschutz, Fachbehörden, Öffentlichkeit).
Wir übernehmen die Koordination der gesamten Schritte, binden Behörden und Fachgutachter ein und sorgen für eine saubere, prüffähige Dokumentation. Die Dauer variiert entsprechend – von mehreren Monaten (bei kleineren Anlagen, je nach Rahmenbedingungen) bis länger bei großskaligen Projekten. Parallel läuft meist die Klärung der Netzanbindung, die den Zeitplan wesentlich beeinflussen kann.
Artenschutz und Biodiversität sind fester Bestandteil unserer Projektentwicklung. Wir prüfen frühzeitig, welche Schutzgüter betroffen sein können (z. B. Brutvögel, Feldhamster, Fledermäuse oder Biotope) und stimmen die Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden und Gutachtern ab. Wenn nötig, werden Kartierungen über geeignete Zeiträume durchgeführt und konkrete Maßnahmen eingeplant – etwa Schutz- und Rückzugsräume, angepasste Pflegekonzepte oder Bauzeitenregelungen. Ziel ist eine Lösung, die Landwirtschaft und Natur gleichermaßen berücksichtigt.
Nein — Agri-PV ist darauf ausgelegt, die landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten und die Fläche jederzeit in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. In der Regel werden keine Fundamente gegossen: Die Unterkonstruktion wird gerammt, sodass keine dauerhafte Bodenversiegelung entsteht, sondern nur temporäre und sehr punktuelle Eingriffe (typischerweise < 1 % der Fläche).Die Fläche bleibt weiterhin bewirtschaftbar, und durch angepasste Pflege- und Nutzungskonzepte können je nach Standort sogar positive Effekte entstehen – etwa Bodenschutz, Mikroklima-Vorteile und mehr Biodiversität. Außerdem ist die Anlage grundsätzlich vollständig rückbaubar; das ist vertraglich geregelt.
Nein. Die LCOE-Kalkulation übernimmt der Projektpartner. Als Verpächter Ihrer Fläche tragen Sie weder die Investitionskosten noch das Marktrisiko. Sie erhalten eine vertraglich vereinbarte Pacht, unabhängig davon, wie viel Strom die Anlage produziert.
Agri-PV-Anlagen benötigen eine höhere Aufständerung und größere Reihenabstände, damit landwirtschaftliche Maschinen unter und zwischen den Modulen arbeiten können. Diese aufwendigere Konstruktion erhöht die Investitionskosten um 20 bis 40 Prozent gegenüber reiner Freiflächen-PV. Der EEG-Bonus für Agri-PV gleicht diese Mehrkosten weitgehend aus.
Das Fraunhofer ISE prognostiziert für PV-Freiflächenanlagen einen Rückgang auf 3,1 bis 5,0 ct/kWh bis 2045. Agri-PV wird diesem Trend folgen, da Module günstiger werden und Aufständerungssysteme zunehmend standardisiert produziert werden. Für Pachtverträge bedeutet das langfristig sehr stabile Betreiberbedingungen.
Der Standort ist der wichtigste Einflussfaktor. Flächen in Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg) erreichen LCOE-Werte zwischen 5,2 und 8,7 ct/kWh, in Norddeutschland liegen sie bei 7,1 bis 11,9 ct/kWh. Eine kostenlose Flächenprüfung gibt Ihnen einen ersten Anhaltspunkt, ob Ihre Fläche für ein wirtschaftliches Agri-PV-Projekt geeignet ist.
Indirekt ja. Auf Standorten mit niedrigen Gestehungskosten lassen sich tendenziell attraktivere Pachtkonditionen vereinbaren, da das Projekt wirtschaftlich tragfähiger ist. Insbesondere bei Hybridmodellen mit Umsatzbeteiligung profitieren Landwirte zusätzlich von der Differenz zwischen LCOE und Markterlös.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen deutlich mehr Strom ("Volllaststunden") als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen. Je nach Standort können problemlos 1.400 kWh/kW im Jahr erzeugt werden.
Durch die der Sonne folgenden Tracker produzieren Agri-PV Anlagen vermehrt Strom in den Morgen- und Abendstunden. In diesen Zeiten ist der Strombedarf bereits hoch, da die Industrie schon/noch Strom benötigt, während das Stromangebot durch die vor allem nach Süden ausgerichteten Freiflächen- und Dachanlagen noch gering ist. Agri-PV Anlagen können dann stark von den hohen Strompreisen profitieren.
Unter dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bekommen Agri-PV Anlagen wegen ihrem netzdienlichem und sozialverträglichem Konzept eine höhere Vergütung als konventionelle Freiflächen-PV Anlagen.
Die Pachtverträge für unsere Anlagen laufen mind. 30 Jahre, wobei hier die letzten 10 Jahre durch die in der Regel dann zurückgeführte Finanzierung am ertragreichsten sind. Nach Ablauf der 30 Jahre müssen mit den Flächeneigentümern neue Pachtverträge abgeschlossen werden, damit die Anlage weiter Strom produzieren kann.

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